Amerikanische chatrooms

Bei komplexen Alltagsszenen ist das jedoch nicht machbar“, so Theobalt.Daher will er mit seiner Gruppe die Grundlagen erarbeiten, damit in Zukunft Computer selbstständig aus vielen Bilddaten das Modell wählen, auf dem das digitale Abbild in punkto Geometrie, Bewegung sowie Material- und Beleuchtungseigenschaften der sichtbaren Oberfläche beruht.Christian Theobalt, Leiter Forschungsgruppe Graphics, Vison & Video am Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken und Informatik-Professor an der Universität des Saarlandes, will das in Zukunft mit nur einer Kamera schaffen.„Niemand will für solche 3D-Anwendungen ein Multi-Kamera-System mit sich herumtragen, das ist illusorisch“, erklärt er.

In meiner Masterarbeit wollte ich daher untersuchen, welche Möglichkeiten es gibt, Zahlenwerte in einer virtuellen Umgebung einzugeben.“ Daraus resultierte ein Konzept, das die Eingabe alleine mit den Händen des Benutzers ermöglicht.Als amerikanische Forscher ein 3D-Druck-Porträt des früheren US-Präsidenten Barack Obama anfertigen wollten, mussten sie eine Vorrichtung bauen, die aus 50 LED-Lichtern und 14 Spezial-Kameras bestand.Zusätzlich montierten sie zehn verschiedene Blitzlichter und entwickelten für die Produktion Lichtscanner, um das Gesicht Obamas in ein digitales Ebenbild zu überführen.Um dies dennoch zu ermöglichen, will der Saarbrücker Informatiker zwei Spezialfelder auf methodisch neue Art und Weise miteinander verbinden.Das sind zum einen so genannte modellbasierte Methoden, die in der Vergangenheit bei sehr spezifischen Szenen, beispielsweise beim Erfassen von Gesichtern, zum Einsatz kamen.

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